[Interview] Juliane Seidel, Herausgeberin queerer Charity-Anthologien, Autorin & Bloggerin

Juliane Seidel wurde 1983 in Suhl/Thüringen geboren und lebt seit mehreren Jahren in Wiesbaden. Neben ihrer Arbeit als Teamassistentin steckt sie viel Zeit und Herzblut in den queeren Rezensionsblog „Like a Dream“, organisiert Messen und Veranstaltungen (u.a. das queere Lesefestival „QUEER gelesen“) und schreibt seit knapp zehn Jahren fantastische Kinder- und Jugendbücher. Unterdessen hat sie neben den ersten Bänden der Kinderbuchreihe „Assjah“ und der im Selfpublishing erschienenen Trilogie “Nachtschatten” auch erste Veröffentlichungen im queeren Bereich vorzuweisen.

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[Rezension] „Grabraub“ von P.N. Elrod (Happy Bissday, Charlaine Harris)

Mehr als ein Dutzend Bücher habe ich gekauft, nachdem ich eine Kurzgeschichte des Autors gelesen habe. Eigentlich glaube ich, es waren zwei Dutzend (das sollte ich mal nachzählen), darunter waren auch viele Reihen.
Ganz klar der Favorit in dieser Kategorie ist die Anthologie „Happy Bissday“, Herausgeber Charlaine Harris & Toni L.P. Kelner, erschienen 2008 (in der englischen Originalversion 2007). Sie haben amerikanische Autoren angesprochen, eine Kurzgeschichte zu verfassen, in der sowohl Vampire als auch das Geburtstagsthema auftauchen.

Und da ich Vampirgeschichten mag, aber nur eine bestimmte Sorte (sexy oder glitzernde Vampire sind nicht so gefragt), kam das genau richtig.

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[Rezension] „Der Feind auf meiner Couch“ – ein Badewannenbuch

Der Verlag „Edition Wannenbuch“ macht eine ganz besondere Art von Büchern: wasserfeste Minibücher für die Badewanne! Auf sechs quadratischen Seiten tauchen wir in eine Geschichte ein – aufgrund der Länge natürlich eine Kurzgeschichte.
Als ich den Verlag das erste Mal entdeckte (auf einer Buch Berlin müsste das gewesen sein), konnte ich mich nicht einkriegen vor Begeisterung. Denn ich liebe Kurzgeschichten – wie bei so einer Blogtour nicht erstaunlich – und ich liebe Baden.

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[KGFestival] Die Meisterschaft des ersten Satzes

Vor ungefähr zehn Jahren habe ich mit meiner ersten Autorengruppe monatliche Kurzgeschichtenduelle veranstaltet. Es wurden zwei Schreiber gelost, die erst danach ihr Thema erfahren haben, wie z.B. „Das Blut der Erde“, „Im Schatten der Messingsense“, „Das Geheimnis des Marmorgartens“, „Die weißen Federn der Hölle“… Eine Woche lang hatten sie Zeit, eine Geschichte zu schreiben – das führte häufig dazu, dass die Geschichte an einem einzigen Abend, maximal zwei, entstand.

Ungeachtet der kurzen Entstehungszeit wurden die Geschichten danach von den Kritikern aufs Ausführlichste auseinander genommen. In diesen Duellen habe ich sehr viel über das Schreiben gelernt.

Einer unserer Freunde hat immer die „Meisterschaft des ersten Satzes“ und die „Meisterschaft des letzten Satzes“ beurteilt. Weiterlesen