[Blogtour] Rezept: Fischbällchen aus „Regentänzer“ #BuchliebegehtdurchdenMagen

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„Die Götter meinten es nicht gut mit uns, denn es ist eine grausame Zeit, in die wir geboren wurden.“

Bei einem solchen Satz denkt man nicht unbedingt an Romantik. Die Autorin fasst auf ihrem Blog zusammen: „Alles ist dreckig, melancholisch und schwer.“

Aaaaber vielleicht doch romantischer, als gedacht?

Der Deserteur Riagh schlägt sich durch das verregnete Land, um zu seiner Familie zurück zu kehren. Das Land ist verwüstet von einem Krieg mit Magiern, die Tote wieder aufstehenlassen. Unterwegs stößt er auf einen Fremden, der magische Kräfte besitzt und hartnäckig in der weiblichen Form von anderen spricht. Doch das Verhältnis zu dem Kriegsgefangenen ist nicht so eindeutig, wie man denken mag… Dieses Buch passt dennoch zum Valentinstag:

Riagh floh, zurück zu seinem Platz an dem Tisch, auf dem die Schalen mit den Kugeln aus in Kräuter-Gersten-Paste gebackenen Flussfischen standen, und neben ihnen die in Honig kandierten Apfelstücke. Doch vor allem stand dort Nuzar, der ihm auch sogleich einen Krug Met reichte. Für sich selbst hatte der Ash’Bahar eine stark verdünnte Variante gewählt. Ihre Nacht im Wald hatte wahrhaft ihren Eindruck hinterlassen.
»Du bist begehrt.«
»Sie ist betrunken.«
»Ich rede nicht von Gaira.«
Ein feines Lächeln umspielte Nuzars Lippen und hinter den schwarzen Haarsträhnen glänzten seine Augen dunkel und verlockend, als würde der Nachthimmel brennen.

Und die Autorin hat mir sogar ein Rezept mitgeliefert, da sie beim Schreiben ein Kochbuch aus dem Zauberfeder-Verlag in der Hand hatte: Kochen wie die Wikinger“ !
Sie hat sich jedoch vorher genauer über die mögliche Fauna ihrer Welt informiert und aufgrund des vielen Regens Gerste statt Weizen eingebaut – dieses Getreide gedeiht am besten unter solchen Umständen.
Ich liebe es, wenn sich Autoren soviel mit den Einzelheiten einer Welt beschäftigen (damit meine ich nicht nur Essen oder Waffen ^^). Das Rezept darf ich sogar posten! Weiterlesen